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Ratgeber · Websites · 5 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website für Handwerker?

Was eine Handwerker-Website realistisch kostet, wovon der Preis abhängt und worauf du bei Angeboten achten solltest – mit konkreten Zahlen.

Du führst einen Handwerksbetrieb und willst endlich eine Website, die Anfragen bringt. Die erste Frage ist fast immer dieselbe: Was kostet das? In diesem Artikel bekommst du eine ehrliche Antwort mit echten Zahlen – und eine Liste, mit der du Angebote vergleichen kannst.

Die kurze Antwort

Eine professionelle Website für einen Handwerksbetrieb kostet bei uns zwischen 790 € und rund 3.000 € – einmalig. Wo du in dieser Spanne landest, hängt davon ab, wie viel deine Website können soll.

  • Start ab 790 €: ein Onepager mit bis zu zehn Abschnitten. Das reicht, wenn Kunden vor allem wissen wollen, was du machst, wo du sitzt und wie sie dich erreichen.
  • Business ab 1.790 €: bis zu sechs Seiten, lokale Suchmaschinenoptimierung inklusive Check deines Google-Unternehmensprofils. Die Texte schreiben wir mit dir zusammen. Das ist das Paket, das die meisten Betriebe brauchen.
  • Pro ab 2.990 €: bis zu zehn Seiten für Betriebe mit mehr Leistungen oder Standorten. Drei Monate Pflege mit Betreuung sind inklusive.

Ein individuelles Design bekommst du in jedem Paket. Alle Pakete, Pflegestufen und Einzelleistungen im Vergleich findest du auf unserer Seite Preise.

Andere Anbieter liegen teils darunter, teils deutlich darüber. Ein Preis allein sagt wenig. Wichtiger ist, was im Preis steckt und was danach noch kommt.

Wovon der Preis abhängt

Vier Dinge bestimmen den Aufwand einer Website am stärksten.

Seitenzahl. Ein Onepager ist schneller gebaut als eine Website mit eigenen Seiten für Badsanierung, Heizung und Notdienst. Dafür kann jede eigene Leistungsseite bei Google für genau diese Suche gefunden werden. Wer mehrere Gewerke oder ein größeres Einzugsgebiet hat, profitiert meist von Unterseiten.

Texte. Texte sind oft der unterschätzte Teil. Viele Betriebe haben keine Zeit, sich hinzusetzen und über die eigene Arbeit zu schreiben. Wenn wir die Texte mit dir gemeinsam erarbeiten, reicht ein Gespräch – den Rest übernehmen wir. Das kostet Zeit, spart dir aber Wochen, in denen die Website sonst halb fertig herumliegt.

Fotos. Echte Bilder von dir, deinem Team und deinen Baustellen wirken besser als jedes Stockfoto. Wenn du gute Handyfotos hast, reicht das oft. Wenn nicht, lohnt sich ein halber Tag mit einem Fotografen aus der Region. Das ist ein eigener Posten und nicht in unseren Paketen enthalten.

Funktionen. Ein Kontaktformular gehört immer dazu. Aufwendiger wird es bei Dingen wie einer Referenzgalerie, einem Stellenbereich für Azubis oder einer Anbindung an Automatisierungen, die Anfragen direkt in deine Aufgabenliste schieben. Je mehr eine Website tun soll, desto höher der Preis.

Laufende Kosten nicht vergessen

Mit dem Start ist die Website nicht erledigt. Drei Posten kommen regelmäßig dazu.

Domain. Die Adresse, unter der dich Kunden finden, zum Beispiel dein Betriebsname mit „.de“. Die Domain sollte auf deinen Namen laufen, nicht auf den der Agentur. Die Kosten dafür sind überschaubar.

Hosting. Der Speicherplatz, auf dem deine Website liegt. Eine statische Website braucht keine Datenbank und keinen besonders leistungsfähigen Server. Deshalb reicht ein einfaches, günstiges Hosting-Paket.

Wartung. Irgendwann ändern sich Öffnungszeiten, ein neuer Mitarbeiter kommt dazu oder du willst ein Projekt zeigen. Unsere Pflege gibt es in zwei Stufen. Mit Pflege Technik für 35 €/Monat kontrollieren wir regelmäßig Erreichbarkeit, Kontaktformular und Links, sichern deine Website und behalten das SSL-Zertifikat im Blick. Pflege Betreuung für 119 €/Monat enthält zusätzlich bis zu 60 Minuten Änderungen im Monat. Du rufst an oder schreibst eine Nachricht, und wir kümmern uns – ohne Stundenzettel.

Wartung ist kein Muss. Wenn du selten etwas ändern willst, kannst du Anpassungen auch einzeln beauftragen. Was ohne jede Pflege schiefgehen kann, liest du im Artikel Was passiert, wenn sich niemand um die Website kümmert?. Mehr dazu findest du im Abschnitt Pflege und Hosting.

Worauf du bei Angeboten achten solltest

Wenn du mehrere Angebote vergleichst, helfen dir diese vier Fragen.

Gehört dir der Code? Frag nach, ob du die Website mitnehmen kannst, wenn du den Anbieter wechselst. Manche Baukästen und Agenturen vermieten dir die Seite nur. Kündigst du, ist die Website weg. Mehr dazu im Artikel Website-Baukasten oder Webdesigner. Bei uns laufen Code und Domain auf deinen Namen.

Ist es ein Festpreis? Ein Angebot mit „ca.“ und Stundensatz kann am Ende deutlich teurer werden. Lass dir schriftlich geben, was im Preis enthalten ist, wie viele Korrekturschleifen es gibt und was eine Änderung danach kostet.

Funktioniert die Website auf dem Handy? Deine Kunden suchen oft unterwegs nach einem Handwerker, etwa wenn gerade die Heizung ausgefallen ist. Lass dir eine Referenz zeigen und öffne sie auf deinem eigenen Smartphone. Lädt sie schnell? Findest du die Telefonnummer sofort? Wie du die Ladezeit selbst misst, steht im Artikel Warum eine langsame Website Kunden kostet.

Hängt die Website an Plugins? Viele günstige Websites laufen auf einem System mit zahlreichen Erweiterungen. Jede davon muss regelmäßig aktualisiert werden, sonst entstehen Sicherheitslücken. Frag, wer das übernimmt und was es kostet. Wir bauen statische Websites ohne Plugins. Die Hintergründe liest du im Artikel Warum wir statische Websites bauen.

Unser Angebot

Wir bauen Websites für Handwerker, Dienstleister und Selbstständige, die vor allem in ihrer Region gefunden werden wollen. Bevor wir loslegen, schauen wir uns deinen Betrieb und dein Einsatzgebiet genau an. So entstehen Texte, die bei Google für Suchen wie „Elektriker“ oder „Dachdecker“ plus deinen Ort gefunden werden. Das Erstgespräch führen wir per Telefon oder Video.

Was wir für lokale Betriebe konkret machen, liest du auf der Seite Handwerk und lokale Betriebe. Was zu unseren Websites gehört, liest du unter Leistungen, alle Pakete im Detail auf der Seite Preise. Und wenn du wissen willst, was für deinen Betrieb sinnvoll ist, schreib uns kurz über das Kontaktformular. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, auch wenn die Antwort lautet, dass das kleinste Paket reicht.

Alle genannten Preise sind Endpreise. Gemäß §19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Lass uns über dein Projekt sprechen.

Erzähl uns kurz, was du vorhast. Du bekommst innerhalb eines Werktages eine Antwort – mit einer ehrlichen Einschätzung, was sinnvoll ist.